Rücklagen sind wichtig, werden aber oft vergessen
Denn es kann auch schlechte Phasen geben
Das Geschäft läuft gut und man investiert in neue Anlagen, neue Software, Ausbau bestehender Strukturen und gönnt sich vielleicht auch Privat etwas.
Doch was viele nicht berücksichtigen, ist die Tatsache, dass es auch Phasen geben kann, in denen plötzlich die Umsätze einbrechen. Dann fehlt das Geld für Rechnungen und Betriebskosten.
Darum ist es wichtig, in den Phasen, wo es gut läuft, Reserven anzulegen. Mit diesen Rücklagen kann man solche Phasen gut überbrücken.
Doch wie viel soll man auf die Seite legen?
Ideal ist ein Betrag, der dich für ein Jahr tragen kann. Um diesen Betrag zu ermitteln, erstelle dir eine Auflistung mit allen monatlichen Ausgaben. Vergiss dabei die privaten Ausgaben und jährliche Rechnungen wie Versicherungen etc. nicht! Denn auch die musst du abdecken können.
Wenn du alle Ausgaben zusamen hast, setze nochmal 50% oben drauf und rechne die Summe auf das ganze Jahr hoch. Dann hast du die ideale Summe, die dich tragen kann.
Töpfchen gefüllt halten und weiter sparen
Ich empfehle dir, nicht bei dieser Summe aufzuhören, sondern weiterhin auf die Seite zu legen. Denn dann hast du auch finanzielle Mittel, falls du ungeplante Investionen tätigen musst. Zum Beispiel geht eine Anlage kaputt, das Auto muss repariert werden oder was auch immer.
Achte dabei aber immer darauf, dass die Rücklagen nicht unterschritten werden. Diese Summe sollte immer auf dem Konto liegen bleiben, denn du weist nie, wann sich der Wind dreht… falls du doch mehr herausnehmen musst, dann fülle es schnellst möglich wieder auf.
