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Drei wichtige und wertvolle Erkenntnisse fürs Business

drei wichtige Erkenntnisse fürs Business - als Schriftzug. Darunter ein Karikatur eines Gehirns, welches eine Buch liest, eine Brille trägt und über sich die Glühbirne der Erleuchtung schweben hat.

Drei wertvolle Erkenntnisse fürs Business...

...und warum Umwege manchmal gut sind

Wir waren kürzlich unterwegs, um Autos anzusehen und Probefahrten zu machen, dabei habe ich 3 grosse, wichtige und wertvolle Erkenntnisse für mein Business gewonnen.

Da ich aus Kostengründen mein Leasingfahrzeug abgeben muss, haben wir (mein Lebenspartner und ich) entschieden, mir für die Übergangsphase einen älteren Kleinwagen zu organisieren, damit ich mobil bleibe. Dabei habe ich drei wertvolle Erkenntnisse für mich und mein Business gefunden.

Diese gebe ich gerne an dich weiter.

Erkenntnis Nr. 1

Kommunikation, Ehrlichkeit und Transparenz gehen Hand in Hand und sind wichtig fürs Vertrauen – vor allem im Business

Auf Autoscout haben wir einen guten, gebrauchten gefunden, einen roten Citroen DS3, ich habe angerufen und einen Termin vereinbart. Der Verkäufer hat mir direkt gesagt, dass er vorher noch eine Probefahrt mit einem Kunden hat, er melde sich, falls er den Wagen vorher verkaufen sollte.

Bei einem zweiten Händler habe ich ebenfalls einen DS3 in Weiss gefunden. Ca. eine halbe Stunde vom ersten Verkäufer entfernt. Da wir sowieso in der Nähe sind, können wir uns den Wagen auch gleich ansehen. Angerufen und Termin vereinbart.

Am nächsten Tag bekomme ich vom ersten Verkäufer die Info, dass der rote DS3 verkauft wurde. Er hätte aber einen anderen Wagen, einen Fiat 500, hat auch gleich Beschreibung und Fotos mitgeschickt. Knuffiges Auto, optisch gefällt er mir, hat mir aber eigentlich zu wenig Leistung. Da wir aber trotzdem bei ihm vorbeifahren, wegen dem weissen DS3, sehe ich mir den Fiat trotzdem mal an, vielleicht ist er ja spritziger als ich denke.

Der erste Verkäufer, ein sehr sympathischer junger Mann hat uns den Fiat gezeigt, ein sehr gepflegtes Fahrzeug, Top Zustand aber mein Gefühl hat nein zu dem Auto gesagt.

Er hat per Zufall am Vortag noch einen Alfa Romeo reinbekommen, mit mehr Leistung. Allerdings noch nicht aufbereitet.
Er ist im Innenraum schmutzig, der Lack hat Kratzer und Schrammen und der Verkäufer hat, ohne zu zögern, den Motorraum geöffnet und uns alles gezeigt.

Mit dem Alfa sind wir auf Probefahrt. Ich war positiv überrascht und habe ihn sogar in die engere Auswahl genommen.

Das war Erkenntnis Nr. 1. – Transparente und ehrliche Kommunikation. Ich habe genau das vorgefunden, was kommuniziert wurde. Das hat vertrauen geschaffen und am Fiat konnte man sehen, dass die Arbeit, die er macht, wirklich gut ist und der Alfa anschliessend genau so gut dasteht wie der Fiat. Nicht nur optisch, sondern auch technisch.

Erkenntnis Nr. 2

Höre immer auf dein Bauchgefühl, es hat zu 100% Recht – erst Recht im Business

Weiter zum zweiten Verkäufer. Im Inserat steht ebenfalls: Top Zustand, sehr gepflegt, aus 1. Hand, letzte MFK 2024.

Irgendetwas am Händler hat mich von Anfang an gestört, ich konnte nur nicht sagen was. Ich hatte aber so eine leise Vorahnung, dass da etwas nicht stimmt.

Wir kommen an und sehen das Auto auf dem Platz stehen. Je näher wir dem Auto kommen, umso länger unsere Gesichter… Ok, wir können jetzt diskutieren, was unter Top Zustand bei einem Occasionsfahrzeug zu verstehen ist, aber definitiv nicht dieser Wagen.

Komplett schmutzig, mit Vogelkot zugedeckt, der Lack abgeplatzt, blinde Scheinwerfer, komplett zerkratzte Felgen, rostige Stellen an der Fahrertür.

Die Abdeckung unter dem Steuerrad im Fussraum ist abgebrochen, die Gänge auf dem Schaltknüppel nicht mehr lesbar, Knöpfe fallen ab, das Auto stinkt und das Lenkrad ist richtig abgeranzt. Kennst du das, wenn sich das Leder speckig und klebrig anfühlt? Genau so war es und das ist für etwas vom schlimmsten. Es sugeriert mir, dass es schmutzig ist und eine Virenschleuder darstellt. (Auch wenn es vielleicht gar nicht so ist).

Und genau in dem Moment, wo ich mich reinsetze, schreit meine innere Stimme: NEIN!

Ich fühle mich unwohl und merke, dass etwas nicht stimmt.
Haha… als ob der erste Eindruck etwas anderes sagen würde. 🤪

Nun ja, so wie wir sind, wir geben ihm doch eine Chance und fahren eine Runde, auch wenn wir uns jetzt schon einig sind und das Auto nicht in Frage kommt.

Also, Auto gestartet, als erstes schon mal eine fette grosse Warnung auf dem Display: Motorenstörung!

Die Service Lampe leuchtet ständig, Getriebe und Kupplung kurz vor Tod, er fährt sich ruckelig, die Bremsen sitzen fest, komische Geräusche von der Achse, der Aussenspiegel fällt während der Fahrt fast ab, der Motor läuft unrund.

200 Meter bis zum nächsten Kreisverkehr und direkt zurück. Auto abgegeben und das Weite gesucht….

Das war Erkenntnis Nr. 2. – Höre auf dein Bauchgefühl – es liegt in der Regel richtig.

Erkenntnis Nr. 3

Wir suchen oft viel zu weit – die Lösung liegt näher als wir denken – auch im Business

Hätte ich von Anfang an gewusst, dass DAS mit Top Zustand gemeint ist, hätte ich uns den Weg erspart. Die Anfahrt alleine, war insgesamt fast zwei Stunden (vom Glarnerland über Sempach bis nach Olten).

Dann hätte ich dem ersten Verkäufer ebenfalls abgesagt, weil ich eigentlich schon wusste, dass mir der Fiat nicht zusagen wird. Ok, dann hätte ich den Alfa nicht gesehen, was im Nachhinein aber auch nicht schlimm gewesen wäre.

Auf dem Rückweg haben wir uns für den etwas längeren Nachhauseweg entschieden. Nach dem Hirzel sind wir auf der Hauptstrasse von Wädenswil bis ins Glarnerland gefahren. Überall, wo wir einen Händler gesehen haben, haben wir kurz angehalten und uns die Autos angesehen. Am Schluss haben wir noch einen letzten Stopp im Glarnerland gemacht.

Und da steht er… ein Skoda, in Top Zustand, wenige Kilometer, zu einem absolut fairen Preis.

Zwar (deutlich) über Budget, aber es passt wie die Faust aufs Auge. Wir durften ihn auch gleich Probefahren. Der Wagen schnurrt wie ein Kätzchen, die Leistung ist absolut ausreichend und er fährt sich wunderbar. Kaum Kratzer, sehr gepflegt und ich fühle mich sofort pudelwohl im Auto.

Der Witz an der Sache? Wir fahren den ganzen Tag durch die halbe Schweiz und die beste Option steht sozusagen vor der Haustüre.

Das ist Erkenntnis Nr. 3. – Wir suchen manchmal viel zu weit.

Umwege haben also auch ihr Gutes - auch wenn du sie im Business machen musst...

Doch vielleicht war es genau das, was uns schlussendlich zum Skoda geführt hat. Manchmal müssen wir Umwege gehen, um das Ziel zu erreichen und das richtige für uns zu finden.

Oder einfach, um ein paar wichtige Erkenntnisse für sich zu erhalten.

Hast du auch schon solche Erfahrungen gemacht und was hast du daraus für dich gelernt?

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